Knie – die besten Beiträge

Bänderzerrung im Knie nach 11 Wochen kaum Besserung?

Hallo,

ich habe mir vor ca. 11 Wochen eine Bänderzerrung im Knie (Innenband, vorderes Kreuzband) zugezogen und habe das Problem, dass das Knie einfach nicht/ kaum besser wird...

Meine zentrale Frage: Was kann ich tun?

Direkt nach dem Unfall (Distorsion Knie nach innen beim Kampfsport) sind wir zum Arzt - Diagnose: einfache Zerrung, also nichts schlimmes

Kurz darauf (2 Wochen später) hatte ich Abiball, wo wir natürlich gefeiert und getanzt haben... Leider ist das Knie dadurch wieder schlimmer geworden. Wieder zum Arzt, erneute Diagnose: nur Überdehnt, man muss Geduld haben. Da ich Mitte September nach Neuseeland fliege für ein halbes Jahr, hat sie noch zur Sicherheit ein MRT angeordnet.

Zwischenzeitlich habe ich noch an einer Yogawoche teilgenommen, bei der ich absolut auf das Knie geachtet habe, auch die Ärztin meinte Yoga sei kein Problem. Das Knie wurde auch tatsächlich besser.

Dann wurde das MRT gemacht, und danach ging es noch eine Woche nach Dresden für die Sommeruni. Ich dachte mir, dass ich dieses Mal wirklich auf dasKnie aufpasse, da wir auch viel durch Dresden gelaufen sind (manchmal mehrere Stunden), und habe mir eine Schiene angelegt und bin fast die gesamte Zeit mit Krücken gelaufen (immer aufgetreten und die Krücken beim Abrollen benutzt). Während der Stadttouren hatte ich im Knie keine Schmerzen, doch trotz der ganzen Vorsicht wurde es am Ende der Woche wieder schlimmer und hat sich erst nach ein paar Wochen nach Dresden wieder beruhigt.

Dann kam die Auswertung des MRTs, und alles in allem ist es ein sehr unauffälliges Knie. Kein Riss, man kann nur sehen, dass sich Gelenkflüssigkeit um das Innenband gesammelt hat und dass das vordere Kreuzband geschwollen ist. Da die Bänder aber offensichtlich intakt sind und die Menisken nicht beschädigt, sind abslout keine Folgeschäden zu erwarten. Wir haben die Sorge geäußert, dass ich das Knie in Dresden überlastet haben könnte, doch er meinte, das Knie könne zwar gereizt werden und wieder anschwellen, an der Struktur selbst könne jedoch durch bloßes Umherlaufen nichts kaputt gehen. Problematisch wäre nur, wenn ich erneut umknicken würde, und das ist mir dank Schiene und Krücken definitiv nicht passiert. Die Prognose lautete: maximal noch 1 Monat

Jetzt habe ich gemerkt, dass die Muskeln um das Knie verkrampft sind und habe diese gedehnt/ massiert und laufe langsam barfuß Strecken zur Entspannung (Dehnübungen von Liebscher & Bracht), mit akuter Besserung und trd Schmerzen am nächsten Tag...

Mir bereitet Sorgen, dass ich im Heilungsprozess etwas falsch mache und das Knie nicht mehr schnell wieder gut wird. Ich verwende Kohlwickel und Voltaren und möchte wirklich, dass das Knie so schnell wie möglich wieder gut wird, da in 2 1/2 Wochen mein Auslandsjahr in Neuseeland beginnt.

Muss ich einfach nur Geduld haben?

Viele Grüße Rosie1

Verletzung, Knie

Starke Schmerzen im Knie bei Treppenstufen nach operierter Quadrizepssehnenruptur?

Hallo liebe Comminity!

kurz zu mir: Ich bin Sebastian, bin 33 Jahre jung und treibe gerne Knieblastenden Sport wie Tischtennis und Badminton. Mein Gewicht liegt aktuell bei 96KG und lag zum zeitpunkt der Verletzung bei 120KG. Ich bin "leider" hypermobil und leide seit der OP regelmäßig an ISG Blockaden sowie Beckenschiefstand. Den Grund lege ich auf mein rechtes Bein, welches wie folgend beschrieben, operativ versorgt werden musste.

Die Geschichte: Ich habe im Januar 2015 eine Quadrizepssehnenruptur erlitten, weil ich auf einem federnden Einmeterbrett im Hallenbad das Brett verfehlt habe und lediglich mit dem dann verletzten Bein im Hockenden Zustand aufgekommen bin. Mein damaliges Körpergewicht von rund 120 kg, die Erdanziehungskraft und das nach oben schnellende Sprungbrett haben dann den Riss perfekt gemacht.

Das ganze wurde unmittelbar am gleichen Tag operiert (In/An der Kniescheibe befestigt). Bereits wenige Stunden nachdem ich nach der Op aufgewacht bin und auf Tolette gehen musste, stellte ich bei zu starker Blastung einen Stechenden Schmerz unterhalb der Kniescheibe fest. Da das Bein in einer Schiene war und nicht belasten sollte habe ich das auch lieber gelassen.

Die Versorgung danach erfolgte "normal" mit Orthese, Physio und Fitnessstudio. Bereist bei der Therapie merkte ich, dass ich alle Übungen bei denen man das Körpergewicht auf dem operierten Bei nach vor und in die Beuge verlagert nur unter sehr starken Schmerzen möglich war. Teilweise gab das Knie aufgrund der massiven Schmerzen unwillkührlich nach und ich sackte zusammen. Diese zustand besteht bis heute. Ich kann keine schweregn Gegenstände eine Treppe hoch oder runter tragen, Tischtennis und Badminton ist nur mit unter SChmerzen möglich.

Bei einer Nachuntersuchung mehrere Monate danach schilderte ich den Schmerz. Das Bein lies sich mittlerweile normal belasten und auch normales Fahrrad fahren ging und geht uneingeschränkt. Jedoch hatte ich dort bereits den jetzt noch vorhandneen Schmerz geschildert. Immer wenn ich ich in die Kniebeuge gehe, Treppen herunter steige und mein Körpergewicht auf das eine Bein herablasse und es leicht beuge entsteht ein stechender Schmerz im unteren Bereich der Patella sowie unterhalb dieser am Ansatz der Sehne. Die Ärzte sagte damals lediglich ich solle Geduld haben, da diese Verletzung bis zu zwei Jahre braucht um zu verheilen. Also habe ich mich auf den Muskelaufbau sowie eine eine Gewichtsreduzierung konzentriert und den Schmerz ignoriert bzw. versucht seltener zu verurscahen. Da ich im 3. OG wohne ist das schwierig aufgrund der Stufen und ohne Fahrstuhl mit Einkäufen kaum umsetzbar.

Solltet ihr Informationen benötigen stelle ich Euch diese gerne zur Verfügung. Ein MRT des operteiretn rechten Beines im Knie ergibt: "Kein Kniebinnenschaden", Narbe oberhalb der Patella "deutlich" sichtbar.

Ich würde mich freuen, wenn ich einen Tip bekommen könnte wie ich nach zwei Jahren endlich wieder ohne Ibuprofen Sport treiben kann.

Gruß Sebastian

Knie

Meistgelesene Beiträge zum Thema Knie